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LGT Alpin 16. Marathon Liechtenstein 2015

Das Team Liechtenstein des Marathon-Team Ketsch in der Besetzung Siglinde Buse, Manfred Haubenthal, Rolf-Jürgen Frey und Jochen Selinger stellte sich der
Herausforderung des 16. LGT Alpin Marathon im Fürstentum Liechtenstein, einem Lauf, bei dem man fast ein ganzes Land durchlaufen kann.

Ein Vorbereitungslauf, das Abholen der Startunterlagen und die Teilbesichtigung der Laufstrecke läuteten die Veranstaltung für das Quartett aus Ketsch ein, ein Stadtbummel in Vaduz sorgte für etwas innere Ruhe vor der heißen Phase.

810 Teilnehmer gingen bei bestem Wetter auf die anspruchsvolle Strecke von Bendern bis zum Wintersportort Malbun. Unmittelbar vor dem Start gab Rolf-Jürgen Frey im Liechtensteiner Fernsehen noch ein Interview, danach wurde es ernst für die Athleten.

Die ersten zehn Kilometer verliefen eben am Rhein entlang bis durch Valduz, ein erstes Highlight ist das berühmte Wahrzeichen Liechtensteins, das Schloß Valduz. Anschließend taucht der Läuferpulk in die Liechtensteiner Bergwelt ein, es folgen herrliche Ausblicke ins Rheintal und oben können die Läufer die mayestätische Bergwelt Liechtensteins „genießen“.

Nach dem Überwinden von 1.000 Höhenmetern geht es bergab zum Ziel des Halbmarathon bei der Kapelle in Steg. Die Ketscher Sportler fühlten sich noch fit genug, um das Marathonziel in Angriff zu nehmen. Es folgte der Anstieg zum Sass Fürkle, dem höchsten Punkt der Strecke. Diese Herausforderung bestanden sie mit Bravour. Bergab führte die Strecke rund um einen kleinen Talkessel ins Ziel.

Insgesamt hatten sie am Ende 1870 Höhenmeter bewältigt und durften auf 650 Metern nach unten ihre Laufmuskulatur etwas entlasten.
Manfred Haubenthal, Jahrgang 1939, war schnellster im Team und landete mit 6:24:47 Stunden auf dem vierten Platz in der Kategorie Männer M 70, also identisch mit seiner Platzierung im Jahr 2011, damals noch in der M 70. Er war auch in den Teilabschnitten Bendern-Vaduz und Vaduz-Steg der Schnellste des MTK.
Siglinde Buse finishte als Nummer zwei in 6:27:15 Stunden und wurde Dritte in der W 65. Sie war 2011 bei den Vorbereitungsläufen mit Manfred 1000 km unterwegs und damals auf Rang zwei der W 60 gelandet.
Sehr zufrieden waren auch die Liechtenstein-Novizen Rolf-Jürgen Frey und Jochen Selinger. Rolf-Jürgen schaffte auf dem Streckenabschnitt Steg-Malbun die Vereinsbestzeit, lief nach 6:27:15 Stunden als 24. seiner Kategorie über die Ziellinie und Jochen Selinger beendete ein eindrucksvolles Lauferlebnis nach 6:56:25 Stunden.

Georg Kahl


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