RömerFitness
Martin Karrer vom Marathon-Team Ketsch ist seit 22 Jahren regelmäßig im Hochsommer beim Römer Fitness Triathlon in Ladenburg dabei, seine Frau Juliane hat ihn dazu animiert, sodass er seine Form auch in diesem Jahr beim Schwimmen, Radeln und Laufen überprüfen wollte.
2024 stand er bei der M 60 auf dem zweiten Treppchen und wollte wieder auf das Podest.
Die Starterplätze waren nach 14 Minuten weg, beim Nachmelden hatte er mehr Glück und war dabei.
Muskulär und vorbereitungstechnisch stand in diesem Jahr der Zermatt Marathon mit 1930 Höhenmetern von Täsch auf den Riffelberg 14 Tage vor dem Fitness-Triathlon auf dem Terminkalender, der, wie man unter Sportlern sagt, viele Körner kostet sowie Körper und Geist bei einer Leistungsdauer von sechs Stunden maximal fordert, auch wenn der Blick auf die gigantischen Berge rund um Zermatt etwas ablenkt.
Zehn Wochen lang trainierte er bis zu 60 km in der Woche rund um seinen Wohnort Schwetzingen im Wald, dazu viele Einheiten rund um Heidelberg, Höhenmeter mussten her, Weißer Stein und die "Berghänge" bei Dossenheim, Philosophenweg, um nur wenige zu nennen. Innerhalb von zwei Wochen folgte die Umstellung von langsam auf Sprint. Radeln ging am Rheindamm, das Schwimmen übte er im Ketscher Freibad, "es kam zu kurz" , gut und fit aus dem Wasser kommen war Martins Devise im nassen Element.
Schließlich waren bei der 29. Auflage in Ladenburg 500 m Schwimmen im Freibad angesagt, 23 km auf dem Rennrad sowie der abschließende fünf km Lauf und das bei hochsommerlichen Temperaturen.
Unterstützt von der Familie um Enkel Adrian und Ehefrau Juliane sowie Siglinde, Elisabeth und Sigrun vom MTK stürzte er sich ins Wasser.
Trotz des geringen Schwimmtrainings erreichte Martin exakt die gleiche Schwimmzeit wie im Vorjahr.
Nach dem Schwimmen kommt unter lautstarken Anfeuerungen durch die Fans der Sprint in die Wechselzone. Zügig und ohne Probleme geht es weiter mit dem Rad. Es mussten 3 Runden gefahren werden. Alle Starter mussten sich auf der ersten langen Geraden durch den relativ starken Gegenwind bei Temperaturen um 29°C kämpfen. Hier heißt es nur volles Rohr, alles was geht, und Trinken nicht vergessen.
Nach 23 km ging es wieder in die Wechselzone und schnell weiter auf die 5 km lange Laufstrecke am Kanzelbach entlang, durch den Waldpark und zurück ins Römerstadion.
Als Überraschung stand schon Adrian bereit, um gemeinsam mit dem Opa ins Ziel zu laufen.
Zufrieden mit der Leistung erreichte Martin den 3. Platz in seiner Altersklasse, wieder Podestplatz wie 2024.
Georg Kahl
Pressewart MTK
Foto privat











