Sehr erfreut war die erste Vorsitzende des Marathon-Team Ketsch, Gabi Kief, über den sehr guten Besuch der Jahresabschlussfeier in den festlich geschmückten Räumlichkeiten des TV Brühl, dessen Team ein erster herzlicher Dank galt, mit viel Applaus begrüßten die Gäste Ehrenmitglied Walter Gottermeier. "Vor zwanzig Jahren begann alles mit einer kleinen, aber hochmotivierten Gruppe, jeweils einem Paar Laufschuhen" und einer großen Portion Begeisterung, im MIttelpunkt stand die Freude am Laufen, Zeiten und Platzierungen spielten keine Rolle.
Zwanzig Jahre später trifft sich die Gemeinschaft regelmäßig beim Laufen im Training, bestreitet Wettkämpfe, feiert Feste und pflegt Freundschaften. Der Verein ist vielfältiger geworden, der Zusammenhalt ist gewachsen, das Herz ist geblieben, was sich vor wenigen Wochen beim Teamausflug zum Athen-Marathon bestätigte. Dies macht mich und den gesamten Vorstand sehr stolz". Ein herzlicher Dank mit einem Präsent ging an die komplette Vorstandschaft und ein Dankeschön an alle, die mitlaufen, anfeuern, helfen, lachen oder einfach nur da sind. Für zehnjährige Mitgliedschaft ehrte Gabi Kief Michael Stuhldreier-Christ, Claudia Vreden, Eileen Riedel und Gunter Wiedemann mit Urkunde und Schlüsselanhänger.Nach dem lukullischen Gaumenschmaus am Buffet erhielten 13 Mitglieder als Anerkennung für ihre Treue eine kleine süße Auszeichnung. Es folgte der sportliche Rückblick. Bei nahezu 40 Veranstaltungen war das MTK in den abgelaufenen 12 Monaten vertreten, ganz besondere Ereignisse der Zermatt-Marathon, der Neckarcross-Trail, Marathonläufe in Frankfurt und insbesondere Sydney mit Michael Stuhldreier-Christ, dem "Seven Star Major"-Finisher. Dazu gesellten sich die Marathonläufer Anita Bauer, Armin Schumacher, Alfred Kief und Martin Karrer.
Anschließend präsentierten eifrige KuchenbäckerInnen des Vereins ihre geschmackvollen und sehenswerten Köstlichkeiten einschließlich Obstsalat, womit die Kalorienspeicher wieder aufgefüllt waren und den ein oder anderen zum sonntäglichen Walken animierten.
Weiter ging es mit der Ehrung der Sportler mit den meisten Wettkampfkilometern, insgesamt hatten 25 Mitglieder 1434 km gemeldet. Bei den Frauen lieferte Anita Bauer 255km bei 12 Wettkämpfen ab, Silvia Gottermeier als Zweite 101 und neun sowie Doris Zimmermann 44/4. Armin Schumacher legte als Erster bei den Männern 338km bei 15 Veranstaltungen zurück, Bernd Völker als Zweiter 175km/13, die Nummer drei war Alfred Kief 83/4. Sandra Berardo hat sich von den langen Strecken verabschiedet und glänzt mit Treppchenplätzen über fünf und zehn Kilometer, letztere unter 50 Minuten(!). Sie erhielt den Pokal für außerordentliche Leistungen und auch als ein Beispiel dafür, dass "manchmal" auch die Vernunft bei den Läufern siegt, wenn Verletzungen "eigentlich" längere Distanzen ausschließen. Dafür hat sie eine neue Herausforderung mit dem Bobbahn-Run in Winterberg, die üblicherweise Rodlern und der Bobelite vorbehaltenen Eiskanalstrecke über 1,6 km im Sommer ohne Eis gefunden, davor musste sie eine 5,2km sehr geröllastige Strecke zurücklegen.
Auch der Nachwuchs wurde für seine Erfolge bei Bambini- und Schülerläufen, bei der Leichtathletik sowie dem Koordinationstraining auf dem TSG-Sportplatz geehrt. Dazu zählten Matti und Nele, Simana, Laura und Lukas.
Für die Walker zeichnet Jutta Stotz verantwortlich, Rainer Zeh war in Brühl 7,5km unterwegs und schaffte damit sein Sportabzeichen. Bei 128 Trainingseinheiten in den letzten 12 Monaten mit ingesamt 81 Aktiven gewann Rolf-Jürgen Frey mit 75 Teilnahmen erneut den Wanderpokal, dahinter rangierten Martin Karrer (64) und Doris Decker-Roßner mit 61 Teilnahmen. Das "Stadtradel-Team" unter der Leitung von Dietrich Freiburger erstrampelte von 11 Team den sehr guten dritten Platz mit 9.598 Kilometern, hierfür wurde der Coach geehrt verbunden mit der Hoffnung, dass er sich auch 2026 wieder stark einbringt.
Im weiteren Verlauf des Abends zog Nicole beim BINGO mal wieder alle Register ihres Könnens, die Sanges- und Tanzkünste der Anwesenden im Rückblick auf die Athen-Reise mit "Griechischer Wein" und einer Runde Sirtaki zeigten sich stark verbesserungswürdig, alle Beteiligten haben jetzt 12 Monate Zeit, hier etwas mehr Vorbereitung mitzubringen.
Zum Abschluss des kurzweiligen und dennoch langen Abends verabschiedete Gabi Kief die Feiergäste, "wir haben heute nicht nur unser Laufjahr gefeiert, sondern 20 Jahre Vereinsgeschichte, die Alfred und ich vor 25 Jahren mit einem kleinen Lauftreff in Ketsch begonnen haben". Beim Flutlichttraining bei der TSG, sonntags im Oftersheimer Wald und bei der Funktionsgymnastik werden sie sich wiedersehen, Plätzchen und Glühwein stehen kurz vor Weihnachten noch auf dem Programm und wenig später wird das Neue Jahr mit dem Neujahrslauf an und ab der Rheinhallengaststätte begrüßt. Termine sind reichlich vorhanden, ein nicht nur sportlich spannendes Jahr steht dem Marathon-Team Ketsch 2026 ins Haus.
gk









