Marathon-Team Ketsch wandert bei strahlendem Sonnenschein im Pfälzer Wald
Knapp ein halbes Jahr ist es her, dass der Verein zu den Läufen des Athen-Marathon reiste und dort sehr schöne Tage erlebte.
Im Frühling 2026 stand ein Ausflug in das Naturparadies Pfälzer Wald auf dem Programm. Um 9 Uhr startete der Bus der Firma Jahnke mit 25 Personen in Richtung Speyer, von dort führte der Weg nach Neustadt, durch Lambrecht in die 800 Seelen Gemeinde Neidenfels, der Zielort wurde nach einer guten Stunde Fahrzeit erreicht. In einer 1885 gegründeten Papierfabrik sind 250 Mitarbeiter tätig und verarbeiten jährlich 25.000 Tonnen Zellstoff in feinstes Papier.
Nach einem Begrüßungssekt übernahm Peter Risse die Führung der Gruppe, er hatte die Route mit Zielort ausgesucht.
Ehe sich die Wanderer versahen ging es steile Treppen und Waldwege hinauf zur 1330 erbauten Burg Neidenfels.
Sigrun Mendel und Manfred Haubenthal, jenseits der 80, hielten mit den jüngeren Vereinskollegen mit, die ein oder andere Verschnaufpause war im Lauf des Tages angebracht, doch alle erreichten die angepeilten Etappenziele.
Kreuz und quer mit leichten und stärkeren Seigungen führte die Route durch das Herz des Naturparadieses Pfälzer Wald.
Am Nachmittag erfolgte die "Einkehr" in einem wettersicheren Unterstand, wo sich die Reisegruppe bei strahlendem Sonnenschein mit mitgebrachten Vespern und Getränken selbst versorgte. Anschließend ging es weiter in Richtung Drachenhöhle, die laut Ausschreibung etwas schwer zu finden war, aber mit vereinten Kräften und zahlreichen Routenvorschlägen aus dem Internet hatte die Gruppe keine Schwierigkeiten, diese historische Sehenswürdigkeit zu finden. Die Drachenhöhle ist etwa 20 Meter breit und 15 Meter tief, es gab ausreichend Zeit und Gelegenheit, Schnappschüsse zu machen, auch die Aussichtsplattform stand im Mittelpunkt des Interesses der Wanderer.
Die Zeit verging wie im Flug, nun führte der Weg zu einem Wegkreuz auf einem Bergsattel, einem beliebten Ziel für Wanderer, dem Waldhaus Lambertskreuz auf 462 Metern Höhe. 1907 wurde es erbaut und immer wieder aktualisiert, es bietet 260 Plätze im Innenraum und 280 Sonnen- und Schattenplätze, die das Marathon-Team Ketsch bei nach wie vor herrlichem Wettter begeisterten. Deftige, regionale Küche mit Pfälzer Klassikern wurde mit Herz serviert, alle waren begeistert und für die Kaffeefans zur mittäglichen Stunde kamen Bienenstich- und Mohnschnitten bestens an.
Die Zeit verging wie im Flug, die erste Vorsitzende Gabi Kief und Coach Peter Risse mussten drängen, denn der Bus
stand pünktlich in Neidenfels und es war noch eine gute Stunde zu Wandern.
Allen stiegen begeistert zur Rückreise in den Bus ein, wo viele Bilder elektronisch ausgetauscht wurden, "anstrengend, aber schön" lautete das Resumée einer Teilnehmerin, am TSG Platz trennten sich dann die Wege, der ein oder andere traf eine Verabredung zur nächsten Trainingseinheit in der Sternallee.
Foto Peter Risse - die Gruppe auf der Aussichtsplattform der Drachenhöhle
Artikel Georg Kahl - Pressewart










