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Erfolgreiche Zermattpremiere für Hervé Mangonaux!

Alle Teilnehmer des Marathon-Team Ketsch 2015Zum bereits 14. Mal fand „am schönsten Berg der Welt“ der Zermatt – Marathon statt. Hier starteten letzten Samstag in unmittelbarer Nähe des Matterhorns ca. 2.400 Bergläuferinnen und –Läufer zu einem außergewöhnlichen Berg- und Landschaftslauf in St. Niklaus (1.116m ü. M.). 2015 konnte die Geschäftsführerin der Zermatt-Organisation, Andrea Schneider, sogar Rekordbeteiligung aller Distanzen vermelden; anscheinend hat die gleichzeitig auf der Marathon – Distanz (42,195km) integrierte 12. Langstrecken – Weltmeisterschaft im Berglauf zusätzliche Läuferinnen und Läufer mobilisieren können.

Ganz im Stile der Eröffnungsfeierlichkeiten einer Leichtathletik – WM passierten am Vorabend des Marathons Vertreter von 23 Nationen unter musikalischer Begleitung der Zermatt – Alphornbläsergruppe die Bahnhofstrasse. 

Hervé und Alfred Seit 2007 nehmen ununterbrochen in schöner Tradition Mitglieder vom Marathon – Team Ketsch in unterschiedlicher Besetzung an diesem einmaligen Event im Kanton Wallis teil. Wo sonst dürfen/müssen ca. 1950 Höhenmeter vom tiefsten Tal der Schweiz hinauf zum Riffelberg (2.585m ü. M.) bewältigt werden? Leider mussten in diesem Jahr die Akteure nicht nur gegen den inneren Schweinehund sowie hohe Steigungen kämpfen; kündigte doch schon am Donnerstag der regionale TV – Sender für Samstag Rekordhitze an. Obwohl das Orga – Team mit drei zusätzlichen Versorgungsstellen dem Rechnung trug und Privatleute im Verlauf der Strecke mit Gartenschlauch-Duschen die Athletinnen/Athleten pushten, entzogen die hohen Temperaturgrade so manchem Teilnehmer schon frühzeitig die Energie. Die letzten drei Marathon – Kilometer zwischen Riffelalp und Riffelberg, wo kein schattenspendender Baum zu finden ist, waren demnach auch die übelsten Passagen dieses einzigartigen Berglaufes. Zwei Ketscher Läufer für den Halbmarathon und drei für den Marathon nahmen diese Herausforderung an, davon zwei absolute Novizen.

 

Halbmarathon: Einer davon hieß Stefan Hauck. Die Böhl – Iggelheimer Frohnatur nahm bei seinem Zermatt – Debut die steile Halbmarathon – Strecke von Zermatt bis Riffelberg unter die Füße. Von vielen Bergläufen in der Pfälzer Wald – Region gestählt, finishte er im schwierigen Terrain in starken 2:56 Stunden als Altersklassen – Sechzehnter. Zum Verständnis: allein die Halbmarathon – Distanz weist auf 21,1 km Strecke fast 1.500 Höhenmeter Differenz auf.

 

Sein Freund und Arbeitskollege Michael Vornetran hatte bereits mit seinen Visiten 2013 beim „Ganzen“ sowie 2014 im erstmals ausgetragenen Halbmarathon Super – Zeiten zu verzeichnen. In diesem Jahr musste er leider mit dem Handicap einer entzündeten Achilles-Ferse antreten und konnte deshalb von einer optimalen Vorbereitung nicht sprechen. Dennoch brachte er das Kunststück fertig, sozusagen auf eineinhalb Füßen, in sehr guten 2:44 Stunden und Altersklasen-Fünfter den Halbmarathon zu Ende zu laufen.

Gabi auf der Riffelalp Marathon: “A star is born“ ! So oder so ähnlich könnte man die Bergmarathon – Premiere von Hervé Mangonaux bezeichnen. Wenn sich auch nach seinem April-Finish in Hamburg mit der Top-Zeit von 3:09 Stunden ein Super - Laufjahr für unseren „Frenchrunner“ ankündigte, legte er mit der Endzeit von 4:34 Stunden als Altersklassen-Sechzehnter und 132.ter in der Gesamtwertung einen „Lauf für die Ewigkeit“ hin. Dem Ergebnis entsprechend war Hervé auch zwei Tage nach diesem Triumph ein Dauergrinsen ins Gesicht gemeißelt.

 

Bei seinem 8. Zermatt – Auftritt im Kanton Wallis konnte Alfred Kief seine bisherige Bestzeit aus dem Jahr 2011 um 11 Minuten unterbieten und durfte nach 5:38 Stunden (AK58) sein Finisher-Shirt in Empfang nehmen.

 

Gabi Kief komplettierte die Ketscher Truppe und blieb bei ihrer 9. Teilnahme mit 5:56 Stunden als Altersklassen – Siebte noch knapp unter der magischen 6-Stundenmarke. Mit Freudentränen ließ sie sich am Ziel in Riffelberg die WM – Zermatt – Finisher – Medaille umhängen. Ihr größter (Läufer)Wunsch für 2016: 10. Teilnahme beim Zermatt-Marathon und damit einhergehend den Erhalt der Ehren – Startnummer.

 

Auch in diesem Jahr: ein fettes Dankeschön an die mitgereisten Fans, Sylvia, Brigitte und Jürgen, sowie der ASG – Tria Hockenheim Fan-Gruppe für die lautstarke Unterstützung ihrer und unserer Läufer im Streckenverlauf.

 

Als Belohnung für die Anstrengungen verschwand noch manches Käse-Fondue und frisch hergestelltes Eis auf der Alm in den Mägen unserer Marathonis.


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